Beschreibung
Ein Bergdorf mit einem einzigartigen Panorama: behütet von Zwei- und Dreitausendern, sonnenverwöhnt, reinste Luft. Ein paar Häuser und Ställe neben einer Kapelle. Aber auch gottverlassen und auf unsicherem Grund: der Rutschrampe eines ehemaligen Murgangs. Das Gehabe der Wintergäste, zumindest darin ist man sich hier einig, kann niemand brauchen. Ein Mädchen, das Tag um Tag die Glocken läutet, der Kirche und dem Pfarrer treu ergeben. Die Blutsaufete, in der alljährlich im November das vor dem Aussterben begriffene Dorf gerettet wird. Ein Maskenschnitzer und drei Skilehrer mit einer Schwäche für alles Süffige. Vier Schäferhunde, die der Föhn verrückt gemacht hat, und Hilferufe, die ungehört verklingen.
Gertrud Wilker erzählt von der Brüchigkeit vertrauter Lebenswelten und den Abgründen hinter der vermeintlichen Idylle eines Bergdorfs.






Pressestimmen
»Gertrud Wilker hatte einen feinfühligen und unverstellten Blick auf die Abgründe in und zwischen Menschen. Diese Abgründe klaffen bis in die heutige Zeit.« Rebekka Salm